Medizinische Massage

Eine medizinische Massage zielt auf den Ausgleich von Dysbalancen in der Haut, Muskulatur, im Kreislauf, im Nervensystem oder mehr ab. Akute und chronische Schmerzen des Bewegungsapparates, Schleudertraumata, Lipödeme und mehr können gelindert werden. Diverse Methoden der medizinischen Massage stehen dabei zur Verfügung: 

Ich bin medizinische Masseurin mit eidg. Fachausweis und Mitglied beim Verband der medizinischen Masseure Schweiz (VDMS).

 
Klassische Massage

Die Massage verfügt über fünf Handgriffe, die aufgrund ihrer Wirkung in den unterschiedlichen Phasen einer Massage angewendet werden.

  1. Effleurage (Streichung)
     

  2. Petrissage (Knetung):
    Wird vor allem verwendet, um Verspannungen zu lösen. Sie wirken auf die Muskulatur und das Unterhautbindegewebe, und verbessern die Durchblutung.
     

  3. Friktion (Reibung):
    Dieser Griff ist sehr effektiv bei Verspannung und Verhärtungen der Muskulatur.
     

  4. Tapotement (Klopfung):
    Fördert die periphere Durchblutung, verändern den Tonus (Spannung) der Muskulatur.
     

  5. Vibration (Erschütterung)
    Die Wirkung kann bis in tiefergelegene Gewebe und Organe reichen. Dieser Handgriff ist lockernd und hat somit unter anderem eine krampflösende Wirkung.


Mögliche Anwendung bei:

  • Linderung von Schmerzzuständen

  • Stoffwechselanregung

  • Verbesserung der Durchblutung

  • Verminderung (evtl. Steigerung) von Muskeltonus

  • Reduktion von Myogelosen

 
Manuelle Lymphdrainage / Komplexe physikalische Entstauung

Bestandteile der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie

Manuelle Lymphdrainage (ML)

Mit gezielten Handgriffen wird der Abtransport der Lymphflüssigkeit angeregt und gefördert. Das Prinzip dahinter ist einfach: Die eingelagerte Flüssigkeit wird in den funktionsfähigen Teil des Lymphsystems verschoben und kann von dort abtransportiert werden.

Um zu verhindern, dass sich das Ödem nach der manuellen Lymphdrainage erneut vollsaugt, wird die Kompressionstherapie eingesetzt.

 

Kompressionstherapie

Die Kompressionstherapie ist ein wichtiger Baustein in der Behandlung von Lymphödemen. Nach der manuellen Lymphdrainage unterstützt die Kompressionstherapie den angeregten Prozess des Lymphabflusses und verhindert zudem, dass das Ödem erneut vollläuft.

Entscheidend für die Wirksamkeit der Kompressionstherapie ist der Druck, der von Außen auf das Gewebe wirkt und somit dazu beiträgt, dass mehr Flüssigkeit aufgesaugt und transportiert werden kann.

Der Druck der Kompressionsverbände und -strümpfe ist nicht an jeder Stelle gleich hoch, sondern nimmt von unten nach oben ab und drückt somit die Gewebsflüssigkeit (Lymphe) in Richtung der intakten Gefäße.

 

In der Entstauungsphase: Kompressionsverbände

In Phase I der komplexen physikalischen Entstauungstherapie (KPE) werden Kompressionsverbände aus sogenannten Kurzzugbinden eingesetzt. Der Vorteil der Bandagen ist, dass man sie einfach an die täglich veränderten Formen und Umfänge des Ödems anpassen kann. Der Aufbau eines solchen Kompressionsverbandes ist sehr komplex und sollte in keinem Fall schmerzen oder einschnüren.

 

In der Erhaltungsphase: Kompressionsstrumpf

In der Erhaltungsphase (Phase II) ändern sich Umfang und Form des Ödems nur noch langsam. Daher können nun flachgestrickte medizinische Kompressionsstrümpfe nach den individuellen Maßen angefertigt werden. Sie sind angenehmer zu tragen und können vor allem eigenständig an- und ausgezogen werden.

Die Ausprägungen eines Lymphödems oder Lipödems können sehr unterschiedlich sein. Um optimal zum Behandlungserfolg beizutragen, werden die Kompressionsstrümpfe maßgefertigt sowie in verschiedenen Kompressionsklassen und Ausführungen angeboten: vom Strumpf und Strumpfhose, mit oder ohne Zehenkappe bis hin zu Armstrümpfen und Handschuhen.

 
Faszientherapie

Myofascial Release

Das Organ, welches alle inneren Strukturen des menschlichen Körpers verbindet, bezeichnet man als Fasziennetz. Dieses formgebende Bindegewebe strukturiert und verbindet alle Elemente des menschlichen Körpers und unterteilt diesen in seine einzelnen Funktionseinheiten.

Die Faszien unterliegen ständigen Veränderungen und stellen sich auf die Anforderungen ein, denen der Körper des Menschen ausgesetzt ist. Auf besondere körperliche Belastungen – wie etwa an den Gelenken – reagieren sie, indem sie zusätzliches Material produzieren, um dadurch den Körper zu stabilisieren und zu stützen. Dabei wird unter Umständen aber auch mehr Material produziert, als eigentlich notwendig wäre. Mit der Zeit wird dann die stabilisierende Wirkung so groß, dass sich Einschränkungen für die Bewegungsfreiheit ergeben, was wiederum zur Veränderung der Körperhaltung und Bewegungsmuster führt.

Die Faszien spielen eine wesentliche Rolle für das Funktionieren des menschlichen Körpers.
Funktionseinschränkungen können mit Myosfaszialem Release gelöst werden.

Anhand gezielten Manipulationen und Griffe können  Verklebungen gelöst und Gewebsrestriktionen aufgelöst werden um dem Körper zu neuem Wohlbefinden und Vitalität zu verhelfen.

Faszien Distorsions-Mobilisation

Die Wahrnehmung der Informationen aus dem Wortschatz der non-verbalen Gestik des Patienten zur Schmerzbeschreibung wird kombiniert mit spezifischen Herangehensweisen für die sechs verschiedenen Faszienndistorsionen. Und das sanft und gewebeschonend, nicht invasiv Hämatome verursachend wie bei anderen Herangehensweisen, aber mindestens so unmittelbar wirksam.

 
Fussreflexzonenmassage

Jedes Organ besitzt eine entsprechende Zone an den Füssen, welche reflektorisch reagiert, falls dieses Organ aus der Balance geraten ist. Durch die Stimulation der entsprechenden Fusszone wird eine erhöhte Durchblutung und somit ein Stoffwechselausgleich erreicht, welcher dem betroffenen Organ zu harmonischerer Arbeit verhilft.

Mögliche Anwendung bei:

  • Akuten und chronischen Schmerzen am Bewegungsapparat

  • Beschwerden im Verdauungssystem

  • Chronischen Beschwerden des Atemsystems

  • Kopfschmerzen

 
Tiggerpunktmassage

Die so genannten Triggerpunkte, früher auch Myogelosen genannt, sind überempfindliche Stellen in einem tastbar verspannten Bündel Muskelfasern. Solche Triggerpunkte können, wenn sie aktiv sind, Schmerzen bei Bewegung und sogar in Ruhestellung verursachen. Eine typische Eigenschaft von Triggerpunkten ist, dass sie Schmerzen ausstrahlen. So können zum Beispiel Triggerpunkte in der seitlichen Gesässmuskulatur Schmerzen im ganzen Bein verursachen.

Mögliche Anwendung bei:

  • Schwindel

  • Allgemeine Schmerzen im Bewegungsapparat
  • Schleudertrauma
  • Migräne
 
Ultraschall

Unter Elektrotherapie versteht man Behandlungen auf Basis elektrischer Ströme zur Beeinflussung von orthopädischen Krankheitsbildern, Verletzungsfolgen und 
akuten und chronischen Schmerzen, sowie zur Kompensation von Funktionsverlusten.
Ich behandle mit Ultraschall, TENS, Interferenz etc.


Anwendungsbeispiele:

  • Erkrankung der Gelenke: z.B. Arthritis, Arthrose, Distorsionen, Meniskusläsion

  • Erkrankungen der Wirbelsäule: z.B. Diskopathien, Morbus Bechterew, Schleudertrauma, Ischialgie, Schulter - Arm - Syndrom, HWS - Syndrom, Lumbalgie

  • Erkrankungen der Weichteile: z.B. Narben, Verwachsungen,  Bursitis, Impigement - Syndrom, Tendintis, Achillodynie

  • Erkrankungen des Nervensystems: z.B. Läsionen peripherer Nerven, Karpaltunnelsyndrom, Bandscheibenvorfall

Hydrotherapie / Wickel / Umschläge / Güsse
 

Man unterscheidet zwischen warmen und kalten Wickeln. Durch verschiedene Zusätze können spezifische Wirkungen erzielt werden.

Gerne gebe ich Ihnen Informationen für die Heimanwendungen mit.

Mögliche Anwendung bei:

  • Krampfzuständen

  • Chronisch rheumatisch veränderten und versteiften Gelenken

  • Verstauchungen

  • Verspannungen der Muskulatur

Narbenbehandlung / Schröpfmassage / LomiLomi
 

Narbenbehandlung
Es handelt sich um eine Störung des subkutanen Stoffwechsels mit der Folge, dass der Energiefluss unterbrochen ist. Ein Störherd entsteht erst, wenn die Narbe inklusiv ihrer Verwachsungsvorgänge bis in die Subkutis reicht und man davon ausgehen kann, dass eine Unterbrechung des Energieflusses vorliegt.

Schröpfmassage
Schröpfen ist eine alte Heilmethode, bei der mittels Unterdruck gearbeitet wird. Es bewirkt eine regional begrenzte vermehrte Durchblutung.

LomiLomi
LomiLomi ist eine aus Hawaii stammende Massageart